Wenn Kinder ihre „magische Phase“ durchleben wird einfach alles möglich. Kinder werden zu Actionhelden, Prinzessinnen, Zauberkünstlern oder Fabelwesen. In ihrer Phantasiewelt können sie maßgeblichen Einfluss ausüben. Sie verfügen über besondere Superkräfte oder wissen um geheimnisvolle Zauberformeln. Neben ihnen existieren noch weitere traumhafte und geheimnisvolle Gestalten, z.B. Feen, Monster oder Hexen. In diesen, für uns Erwachsene oft so fremden, Welten bestehen Regeln und es herrscht eine in sich stimmige Ordnung („magische Logik“). Kinder können uns die Zusammenhänge oft eindeutig nennen. Diese fremden Welten können „die Großen“ irritieren, vielleicht sogar besorgen. Denn Kinder stellen sich nicht immer nur Schönes vor, sondern berichten auch von Erschreckendem, was sie ängstigt. Hexen, Monster und Geister machen gerade die Abend- und Nachstunden schwierig. Eltern versuchen oft mit Hilfe rationaler Erklärungen Kinder von der Nichtexistenz des besagten Ungeheuers zu überzeugen.
Doch vielleicht hält ja auch ein kleiner Ausflug in die Kinderwelt so manch neue Lösung bereit. Bilder, Geschichten und Märchen wirken heilend. Da gibt es Monster-Weg-Sprays, Zauberstäbe und Abrakadabra-Formeln. In der Logik der Phantasiewelt ist fast alles möglich. Lassen wir also Wichtel, Zwerge, den Weihnachtsmann und das Christkindchen wirken. Suchen wir gemeinsam nach magischen Regentropfen und kleinen Lichtern, die sprechen können. Erliegen wir ein klein wenig diesem Zauber und hoffen ein bisschen von der kindlichen Magie abzubekommen.
Denn „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ Albert Einstein

Glänzende Kinderaugen, goldene Päckchen unterm reich geschmückten Weihnachtsbaum und eine harmonisch vereinte Großfamilie in selbst gestrickten Rentierpullovern. So in etwa wird uns Jahr für Jahr in den Werbepausen vor Augen gehalten wie das perfekte Weihnachtsfest auszusehen hat. Doch die Realität sieht häufig anders aus.

Statt Familienidylle und Harmonie herrscht oft nur eins: Stress. Dieser Stress fliegt uns nicht unvorhersehbar am Heiligen Abend zu. Nein, er wird sorgfältig zu Beginn der Adventszeit ausgepackt, gehegt und gepflegt. Wir hetzen durch den Dezember, die Zeit scheint jährlich schneller zu vergehen und das eigentliche Fest wirkt ernüchternd und alles andere als perfekt.

Einige Monate später: Der große Vorsatz! „Dieses Jahr wird alles besser!“ Wir nehmen uns vor noch früher mit den Vorbereitungen zu beginnen, noch  genauer zu planen, noch sorgfältiger zu arbeiten.

Es gibt einen Trick diesen Kreislauf anzuhalten und auszusteigen: Die üblichen Erwartungen einfach NICHT erfüllen.

Vielleicht reichen gekaufte Plätzchen, vielleicht gibt es ein kaltes Buffet oder man bestellt etwas vom Lieblingsitaliener um die Ecke. Stellt Euch die Frage was ihr mit Weihnachten verbindet und welche Gewohnheiten für Euch und Eure Familie heute noch stimmig und freudvoll sind. Wenn Gewohnheiten nicht mehr gut tun, wird es Zeit für etwas Neues. Einfach mal ausprobieren!

In diesem Sinne „Wer wagt, gewinnt!“ und eine fröhliche beSINNliche Weihnachtszeit!

Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes wurde am 20.November 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet und wurde schnell zu dem weltweit gültigen Grundgesetz der Kinderrechte. Österreich unterzeichnete dieses menschenrechtliche Dokument 1992 und sichert Kindern eigenständige Rechte zu, wie z.B. das Recht auf Schutz vor Gewalt oder das Recht auf Bildung.

Das Recht auf Asyl und auf Schutz vor Krieg wird aktuell mehrfach thematisiert. An dem jährlich stattfindenden Internationalen Tag der Kinderrechte werden bundesweit viele Aktionen und Initiativen veranstaltet, mit dem Ziel noch aktiver über die grundlegenden Kinderrechte  zu informieren und ein besseres Bewusstsein für dieses gesellschaftliche Thema zu schaffen.

Wie gut kennst Du Dich mit ihnen aus?

Teste Dein Wissen unter: https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/Kinder-rechte-raetsel